Projektbeschreibung

Für die Führung des Fußgänger- und des Radverkehrs an Kreuzungen gibt es unterschiedliche Formen. Insbesondere im Zusammenwirken mit abbiegenden Kfz kommt der konkreten Form eine besondere Bedeutung zu. Die Ausgestaltung der Verkehrsflächen für RadfahrerInnen und FußgängerInnen an Kreuzungen beeinflusst die Wahrnehmung, die Bewegungsabläufe sowie die Interaktion zwischen den einzelnen VerkehrsteilnehmerInnen.

Ziel der Untersuchung war es, einen Vergleich der Auswirkungen unterschiedlicher Führungen von RadfahrerInnen und FußgängerInnen bei VLSA-Kreuzungen mit Kfz-Rechts- und Linksabbiegern auf die objektive und subjektive Verkehrssicherheit der RadfahrerInnen und FußgängerInnen zu erstellen. Die ungeschützten VerkehrsteilnehmerInnen wurden dabei im Besonderen berücksichtigt. Auf Grund der gewonnenen Erkenntnisse wurden Empfehlungen für Maßnahmen zur sicheren Führung des Rad- und Fußgängerverkehrs bei VLSA-Kreuzungen erarbeitet.

Untersuchungsgegenstand war bei diesen Fragestellungen die Begegnung von rechts oder links abbiegenden Kfz mit RadfahrerInnen oder FußgängerInnen in Geradeausrichtung. Auf die konkreten örtlichen Gegebenheiten wie bauliche Situation oder Verkehrsorganisation (Verkehrssteuerung) wurde eingegangen.

Bildmaterial

Kreuzungssituation mit Begegnung Kfz-Rf-Fg, Radverkehr auf der Fahrbahn

Projektdetails

Auftraggeber: Kuratorium für Verkehrssicherheit KFV
Partner:  
Projektleitung: DI Gunter Stocker
Projektbearbeitung: DI Markus Pichler, MAS, DI Herbert Schachenhofer
Projektlaufzeit: September 2016 - März 2017