Projektbeschreibung

Jährlich nehmen viele tausende junger Menschen ab 15 Jahren als FahranfängerInnen am Straßenverkehr in Österreich neu teil. FahranfängerInnen können innerhalb der herkömmlichen Fahrschulausbildung jedoch nur geringe Fahrerfahrungen sammeln und sich kaum die für das sichere Fahren erforderlichen Routinen aneignen. In größerem Umfang erwerben sie ihre Fahrerfahrungen erst nach Aushändigung der Fahrerlaubnis, in einer Phase also, in der sie nach den Fahrschulfahrten in Begleitung erstmals auf sich allein gestellt sind. Diese Phase fällt bekanntermaßen zusammen mit derjenigen des höchsten Unfallrisikos. 

Die Studie evaluierte den Stand des Führerscheinerwerbs in Österreich und verglich ihn mit dem internationalen Standard. Es wurden Verbesserungspotenziale aufgezeigt und verschiedene Anregungen und Wünsche von Personen, die vor der Führerscheinausbildung stehen bzw. von Personen, welche die Führerscheinprüfung gerade erst abgelegt haben, dargelegt und diskutiert. Ein Blick in die Zukunft sollte die technischen Möglichkeiten zeigen, wie demnächst der Führerscheinerwerb aussehen könnte. Darüber hinaus wurden das österreichische Führerscheinrecht und die Lerninhalte auf unpassende und zeitlich nicht mehr aktuelle Stellen untersucht.

Bildmaterial

 

Projektdetails

Auftraggeber: KFV
Partner:  
Projektleitung: DI Markus Pichler, MAS
Projektbearbeitung: DI Markus Pichler, MAS
Projektlaufzeit: November 2015 - Februar 2016