Projektbeschreibung

Die Praterbrücke ist Teil der A 23 Südosttangente Wien und liegt zwischen der Anschlussstelle Handelskai und dem Knoten Kaisermühlen. Verkehrlich stellt die Brücke eine Hauptverbindung im Großraum Wien über die Donau dar und weist im Werktagsverkehr eine durchschnittliche tägliche Belastungen von rd. 198.000 Kfz auf.

Seit März 2015 wurde die Praterbrücke einer Generalinstandsetzung unterzogen. Diese erfolgte unter Aufrechterhaltung des 8-streifigen Straßenquerschnitts. Die Arbeiten erfolgten auf dem Abschnitt zwischen den Rampen R40 bzw. R41 (km 12,191) und dem Knoten Kaisermühlen (km 13,400). Im Zuge der Bauarbeiten wurde festgestellt, dass das Brückenbauwerk tiefgreifender als geplant saniert werden müsste. Diese weitergehenden Sanierungsarbeiten würden jedoch eine Totalsperre der Praterbrücke voraussetzen. Diese Maßnahme bedeutet einen massiven Eingriff in die Verkehrsqualität auf einen Großteil des Wiener Straßennetzes. Aufgrund der Bedeutung dieser Maßnahme wurde ermittelt, welche volkswirtschaftlichen Auswirkungen die Störung im Verkehrsablauf hatte. Der Vergleich erfolgte zwischen den beiden Planfällen „Bauarbeiten Praterbrücke“ und „Totalsperre Praterbrücke“.

Basierend auf der RVS 02.01.22 Nutzen-Kosten-Untersuchungen im Verkehrswesen und den Ergebnissen der Verkehrsmodellberechnungen, wurde eine volkswirtschaftliche Bewertung einer Bauzeitverkürzung durchgeführt. Die Ergebnisse wurden tageweise angeführt.

Bildmaterial

Projektdetails

Auftraggeber: ASFiNAG
Partner:  
Projektleitung: DI Markus Pichler, MAS
Projektbearbeitung: DI Markus Pichler, MAS, Dragan Jekic
Projektlaufzeit: Mai 2015 - Juli 2015